Was zeigt eine aktuelle Untersuchung: Wer gerne Nudeln mit Pesto isst, nimmt damit vermutlich auch Mineralöl zu sich

Was zeigt eine aktuelle Untersuchung: Wer gerne Nudeln mit Pesto isst, nimmt damit vermutlich auch Mineralöl zu sich.

So ist es kein Wunder, dass die besten Pestos gerade einmal mit “Befriedigend” abschneiden. Diese Bewertung erhalten nur zwei von 20 Produkten mit Basilikum, Hartkäse und Pinienkernen oder Nüssen.

Mehr als die Hälfte rasselt komplett durch den Test: Neun Pestos sind “ungenügend”, drei weitere “mangelhaft”.

Bei grünen Pestos sind Verunreinigungen mit Mineralölbestandteilen ein großes Problem. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Zeitschrift “Öko-Test”.

Alle überprüften Produkte sind demnach mit MOSH oder MOAH belastet, wie die Kohlenwasserstoffe je nach Beschaffenheit auch genannt werden.

In den genannten Produkten von Alnatura und Bertolli etwa wurde das Labor zudem in Sachen aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH) in hohem Maße fündig.

Als “stark erhöht” bewertet “Öko-Test” die Gehalte an gesättigten Kohlenwasserstoffen (MOSH oder MOSH-Analoga) zum Beispiel im “Pesto Verde” von Alnatura, im “Pesto alla Genovese” von Barilla und im “Bertolli Pesto Verde” von Unilever (alle “ungenügend”). Aber auch Eigenmarken von Lidl oder Kaufland sind betroffen.

Zehn und damit die meisten Einzelsubstanzen entdeckte das Labor im “Barilla Pesto alla Genovese”.

Neben der starken Belastung mit Mineralöl sind hohe Werte an Pestizigrückständen ein Grund für die schlechten Bewertungen – oder gar die Verunreinigung mit beidem. Die Tester wiesen in allen bis auf vier Pestos eine Mischung aus mehreren Spritzgiften nach.

Die gemessenen Gehalte seien jeweils für sich genommen nach EU-Sicherheitsbewertungen gesundheitlich unbedenklich. “Öko-Test” sieht sie dennoch kritisch, zumal mehrere Pestizide in einem Produkt vorkommen und unklar ist, was die Mischung bewirke.

Am Geschmack der grünen Pestos hatten die Tester hingegen nichts zu meckern. Wer dennoch sein Pesto ab nun lieber selber herstellen möchte, sollte am besten Bio-Basilikum verwenden.

Denn konventionelles Basilikum ist oft mit Pestiziden belastet. Und auch bei der Auswahl von Olivenöl und Parmesan sollten Sie vorsichtig sein: Aus diesen Lebensmitteln stammt oftmals das Mineralöl, das im Fertig-Pesto gefunden wurde.

Quelle:tonline.de

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