Mit Hits wie „Heimweh“ oder „Junge, komm bald wieder“ wurde Freddy Quinn in der Nachkriegszeit zum Plattenmillionär. Doch noch immer gilt der Künstler mit der markanten Baritonstimme als einer der erfolgreichsten deutschen Solokünstler.

Freddie Quinn. Quelle: deutschlandfunkkultur.com

60 Millionen Tonträger verkaufte der Musiker, der die Bezeichnung Schlagerstar immer ablehnte. Seine melancholischen Lieder – darunter „Die Gitarre und das Meer“, „La Paloma“ und „Junge, komm bald wieder“ – waren Hits der westdeutschen Wirtschaftswunderzeit der 50er und 60er Jahre.

Daneben pflegte Quinn sein Seefahrerimage auch in Musikfilmen und Musicals, etwa in dem Streifen „Freddy, die Gitarre und das Meer“ von 1959 oder deutlich später ab den 80er Jahren in dem Hans-Albers-Musical „Große Freiheit Nr. 7“. Dazu kamen Rollen in Filmen und Fernsehserien. Einen Namen machte sich Quinn darüber hinaus auch als Entertainer mit Zirkusshows im Fernsehen.

Freddie Quinn. Quelle: deutschlandfunkkultur.com

Der Höhepunkt von Quinns Karriere war mit Ende der 70er Jahre bereits überschritten, allmählich wurde es danach ruhiger um den Sänger. Er absolvierte allerdings noch bis 2004 Tourneen sowie Fernseh- und Bühnenauftritte. Im selben Jahr wurde er wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

2008 zieht sich Quinn endgültig und praktisch komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Damals starb seine langjährige Managerin Lilli Blessmann, mit der er jahrzehntelang verheiratet war – was der angebliche Junggeselle Quinn allerdings erst 2002 verriet.

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